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Fürstenwall

Zwischen zwei parallel verlaufenden Verteidigungswällen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, entstand im Jahre 1725 eine bis zu 12 Meter breite Promeniermeile, "der Fürstenwall". In der parkähnlichen Grünanlage mit seinen Alleebäumen und dem herrlichen Blick auf die Elbufer, steht der Wachturm "Kiek in de Köken".

Die Bürger von Magdeburg ließen im Jahre 1431, gegen den Willen des Erzbischofs von Magdeburg, mehrere Wehrtürme zum Schutz der Stadt erbauen. In den späteren Jahren wurden die Wachtürme mit den Verteidigungswällen verbunden. "Kiek in die Köken" oder übersetzt "Guck in die Küche" ist der Zugang zum Fürstenwall.

Am Fürstenwall 20, heutiges Verwaltungsgebäude des Wasser- und Schifffahrtsamtes des Landes Sachsen-Anhalt, war einst der Sitz des preußischen Oberpräsidenten des Regierungsbezirkes Sachsen. Das Gebäude mit seinen markanten Ecktürmen, erbaut 1842-1844 im Normannenstil, hat einen über zwei Stockwerke reichenden Festsaal.